Architektenhaus
Der Bauherr, der sich heute für ein Architektenhaus entscheidet, der kann gleich eine ganze Flut von Vorteilen auf seiner Seite verbuchen. Das beginnt schon damit, dass hier alle gängigen Formen des Hausbaus denkbar sind, egal ob man ein individuell entwickeltes Fertigteilhaus bestellen möchte oder die klassische Variante des Bauens mit gebrannten und veredelten Ziegeln bevorzugt. Man ist beim Energiesparhaus nicht nur flexibel, was die Gestaltung des Grundrisses und des Zuschnitts der einzelnen Räume betrifft, sondern kann sich auch völlig frei entscheiden, welche Varianten der Energie- und Wärmegewinnung man nutzen möchte.
Letzteres wird beim Architektenhaus immer interessanter. Wer das nicht glaubt, der braucht sich nur einmal die Statistiken der Entwicklung der Betriebs- und Heizkosten der vergangenen Jahre anzuschauen. Kaum ein Jahr ist vergangen, ohne das es eine Explosion der Heizkosten gegeben hat. Dass sich dieser Trend auch weiter so fortsetzen wird, das beweisen die Prognosen der Wirtschaftsexperten zur weiteren Entwicklung auf dem Energiemarkt. Sowohl bei dem Kosten für Heizöl und Heizgas als auch für den Bezug von Elektroenergie werden weitere Preissteigerungen vorhergesagt. Hier ist derjenige gut beraten, der dieser Entwicklung mit einer geschickten Planung beim Architektenhaus / Fertighaus ein Schnippchen schlägt.
Die alles entscheidende Basis beim Energie Sparen ist eine möglichst perfekte Isolation des Gebäudes. Dafür stehen heute unterschiedliche technische Möglichkeiten zur Verfügung, die auf Grund der Flexibilität beim Architektenhaus auch miteinander kombiniert werden können. Schon in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts hat man erkannt, dass man einen guten Isolationswert bei Außenwänden erzielen kann, die als Doppelwand mit einem belüfteten Hohlraum dazwischen erstellt werden. Ein ähnliches Prinzip nutzt man bei den Häusern aus, die in Holzrahmenständerbauweise erstellt werden. Auch Türen und Fenster sollte gute Isolationswerte aufweisen, die man noch zusätzlich durch Rollläden aus Kunststoff steigern kann, die im Sommer einen guten Schutz gegen eindringende Wärme und in eisigen Winternächten für ein zusätzliches Luftpolster vor den Scheiben sorgen, so dass der Wind die Wärme von den Scheiben nicht mehr abnehmen kann.
Auch beim Heizsystem kann man bei einem Architektenhaus viele kostengünstige Möglichkeiten nutzen, die Mutter Natur kostenlos zur Verfügung stellt. Ein Rohrsystem unter einem mattierten dunkeln Dach kann das Wasser für Heizung und Wasserkessel vorheizen, so dass man dort weniger Energie benötigt. Aus der Abluft und dem Abwasser kann man mit Wärmetauscher die vorhandene Restenergie entziehen und dem Heizkreislauf des Hauses wieder zuführen. Auch das spart auf Dauer ziemlich viel Energie. Energie lässt sich über Solarpaneele erzeugen, die derzeit sogar mit zinsbegünstigten Krediten gefördert werden.
Wer möchte, kann sich bei seinem Architektenhaus einen Pelletkamin einbauen lassen. Der verbreitet eine gemütliche Wärme und arbeitet mit einem nachwachsenden Rohstoff. Dort kann man sich sogar auf dem Wissen ausruhen, dass man damit den Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre nicht erhöht. Holz und auch die daraus gefertigten Pellets geben beim Verbrennen nur so viel Kohlendioxid ab, wie die verarbeiteten Bäume beim Heranwachsen der Luft entzogen haben. Der Fachmann spricht hier von einen CO2 neutralen Verbrennungsprozess.
Außerdem sollte man schauen, ob sich beim individuell geplanten Architektenhaus Wärmepumpensysteme mit integrieren lassen. Bei Häusern mit Klimaanlage ist die Erdwärmepumpe besonders interessant, da sie im Sommerhalbjahr zum Kühlen und im Winterhalbjahr zum Vorwärmen der dem Haus zugeführten Frischluft genutzt werden kann.
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