Aktuelle Jobsituation
300 000 offene Stellen soll es laut Aussagen der Bundesregierung aktuell in der Wirtschaft geben. So titeln jedenfalls seit geraumer Zeit diverse Medien und Fernsehsender ihr Berichterstattungen an. Doch in welchen Branchen und marktwirtschaftlichen Bereich die offenen Stellen zu vergeben sind, erschließt sich dem Arbeitssuchenden nicht auf den ersten Blick. Auch die Basisgrundlage eines jeden neu angegangenen Arbeitsverhältnisses, nämlich das Gehalt, steht bei den parteipopulistischen Pressemitteilungen nicht zwingend an erster Stelle.
Doch seien wir doch einmal ehrlich. Die meisten Jobs, die aktuell zu besetzen sind liegen in den aufstrebenden Industriezweigen, die von der boomenden Wirtschaft in Fern-OST profitieren. Die Stahl-, Auto- und Petrochemie-Industrie sind die Wirtschaftszweige die ein derart rasantes Wachstum in Europa verzeichnen, welches zu einer ersten Welle eines Fachkräftemangels führte. Aber was, wenn plötzlich die Nachfrage aufgrund konjunktureller Schwankungen plötzlich abnimmt und Überkapazitäten entstehen? Haben dann die Betriebe etwa für schlechte Zeiten Ihre Gewinne zurückgelegt? Mit Sicherheit nicht. Denn Dividende geht vor Verstand und somit dürfte bei der nächsten Konjunkturschwäche auch wieder der Steuerzahler der leidtragende sein, der eine fehlende Zukunftsplanung der Unternehmen mitbezahlen muss. Nicht nur durch seinen Job, sofern er diesen noch behalten darf, sondern durch nicht erhaltene Lohnerhöhungen und stetig wachsende Steuern.
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